Grundlagen Haartransplantation

Grundgedanke: Menschen die eine Glatze tragen bei diesen ist in der Regel ein noch schöner und fester Haarkranz vorhanden. Dieser Haarkranz wird in der Haartransplantation als Entnahmegebiet herangezogen und wird als Spendergebiet bezeichnet.

Faktisch bleibt dieser Haarkranz ein Leben lang gut erhalten. Grund dafür, dass dieser Haarkranz nicht empfindlich auf das für die Haarwurzeln schädigende DHT (Dyhodrotestosteron) reagiert und somit sind diese Haarwurzeln total resistent gegen den typischen erblichen Haarausfall.

Genau hier setzt die Haartransplantation an, indem diese unempfindlichen Haarfollikel chirurgisch aus dem Haarkranz entnommen und auf bisher lichtere, oder haarlose Gebiete umverpflanzt werden.

Auf den neuen Bereichen kommt es dann zu der sogenannten Spender - Dominanz, was heißt, dass die gegen den erblichen Haarusfall resistenten Haarfollikel auch im neuen Bereich resistent bleiben. Dies hat zur positiven Ursache, dass die umverpflanzten Haaren ein Leben lang weiterwachsen und somit ist das Grundsystem der Haartransplantation erklärt.

Ziel der Haartransplantation

Ziel der Haartransplantation ist das Umverteilen der Haafollikel mit einem möglichst maximalen Resultat, was die optimalste optische Steigerung erzielt.

Wichtig jedoch zu wissen, dass die Spenderhaare aus dem Haarkranz limitiert sind und für die in Zukunft entstehenden kahlen Gebiete für eine passable Abdeckung ausreichen müssen. Deswegen ist es zwingend, dass Haarchirurgen Sicherheitsreserven für die Zukunft - den eventuell späteren Haarausfall - verantwortungsbewusst einplanen.

Wer ist mit Haartransplantation behandelbar?

Es kann ausschließlich der vererbte Haarausfall (Frauen, wie Männer) behandelt werden. Diffuser Haarausfall, oder Alopecia Areata, wie auch krankhafter Haarausfall können nicht operiert werden.

Wer sich zur Haartransplantation entscheidet, kann zwischen verschiedenen Methoden - Verfahren Haarverpflanzung wählen.