Dermatologische Kosmetik – Im Einklang mit der Physiologie der Haut
Die dermatologische Kosmetik orientiert sich an der physiologischen Beschaffenheit der Haut und ihren speziellen Bedürfnissen. Dermatologische Hautpflegeprodukte setzen deshalb auf hautidentische und hautverwandte Substanzen, die die Haut in ihrer natürlichen Hautregeneration unterstützen und die hauteigene Barrierefunktion stärken. Der Verzicht auf alle hautfremden Substanzen wie Mineralöle, Konservierer, Duftstoffe und Emulgatoren lässt das physiologische Gleichgewicht der Haut intakt werden und beugt Hautkrankheiten und Allergien vor. Selbst bereits geschädigte oder irritierte Haut kann so nachhaltig regeneriert werden.
Das Stratum Corneum, die oberste Hautschicht, die auch als unsere natürliche Grenze zur Umwelt dient, weist eine Doppellipidstruktur auf, die sich aus barriereaktiven Substanzen wie Ceramiden, Sphingomyelinen, Cholesterin und Fettsäuren zusammensetzt. Die Cremegrundlagen dermatologische Kosmetik sind in ihrer physikalischen Beschaffenheit genau diesem Aufbau angeglichen und werden so von der Haut optimal angenommen. Sie tragen so gut zum Anti Aging bei. Mithilfe einer Derma Membran Struktur können die Cremes hautidentische Ceramide in die natürliche Hautbarriere integrieren und diese stärken. Natürliche Triglyceride und Sheabutter, deren Sterine dem hauteigenen Fett ähneln, sowie unterschiedlichste pflanzliche Öle, glätten und nähren die Haut.
In Form von Liposomen-Präparate und Nanopartikeln können hautverwandte Spezialwirkstoffe wie Vitamine, Hyaluronsäure, Harnstoffe und Aminosäuren in tiefere Hautschichten transportiert werden und dort aktiv die hauteigene Regeneration unterstützen. Das in Liposomen enthaltene Phosphatidylcholin setzt zudem die essentielle Linolsäure frei, die wiederum zur Bildung von hauteigenen Ceramiden benötigt wird. So trägt die dermatologische Kosmetik in zweifacher Hinsicht zu einer gesunden, starken Haut und schönen Haut bei: Die Hautbarriere wird gegenüber schädlichen Einflüssen nach außen hin gestärkt, während die tieferen Hautschichten mit Wirkstoffen versorgt und zur Selbstheilung angeregt werden.
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